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SEG051 Frühlinkserwachen

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Stefan Schulz (@friiyo) – Politik ist eine Endlos-Soap-Opera. Und es braucht mehr Menschen, die das Geschehen in unserer meinungs- und informationsüberfluteten Welt, jenseits aller gewohnten journalistisch-distanzierten Formen, aus einer persönlichen Perspektive heraus beschreiben und einordnen. Freie Podcastangebote, d.h. solche, die unabhängig von großen Medienhäusern produziert werden, sind ein besonders gut geeignetes Format dafür. Denn durch die Vermittlung über Stimme und Stimmung der sprechenden Person, lassen sich damit die “views” zu den “news” ergänzen. – So könnte ein Fazit aus dem Gespräch lauten, das wir in der 51. Ausgabe des Sendegartens mit Stefan Schulz, unserem Gast auf der Gartenbank, geführt haben. Er zweifelt die oft behauptete Neutralität und Objektivität klassischer Nachrichtensendungen an und wünscht sich diesbezüglich mehr Ehrlichkeit von den Machenden. In seinem eigenen Podcastangebot, dem Aufwachen-Podcast, den er gemeinsam mit Tilo Jung und wechselnden Gästen gestaltet, nimmt Stefan jedenfalls selten ein Blatt vor den Mund. Egal ob Journalist*innen oder Politiker*innen, jede/r kann zum Gegenstand seiner Kritik werden. Und die ist, wie er selbst sagt, “unbarmherzig aber ehrlich”. Er polarisiert damit. Doch seine Meinung ist stets gut begründet, denn als studierter Soziologe hat er selbst längere Zeit im politischen Journalismus gearbeitet und kennt die Arbeit der Redaktionen aus der Innenperspektive heraus.

Aufnahme vom 10.05.2018 – Dauer: 3:05:58

Durch die Sendung führten Sebastian Reimers und Martin Rützler.

https://sendegarten.de
Twitter: @sendegarten_de

Zur Sendegarten-Erntemaschine (Telefon-Voicebox): 004923731787132

Episodentranskript (beta-experimentell mit auphonic und wit.ai)
http://sendegarten.de/podcasts/SEG051.html

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SEG028 frucht:bar

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Brauchen wir einen re:pod-Zweig? Nora Hespers (@fraunora) und Claudia Krell (@wortkomplex) diskutieren mit uns. – Wir sagen “Podcastland”, “Podcastcommunity” oder auch “Podcastszene”, wenn wir von der Gemeinschaft Podcast-begeisterter Menschen in Deutschland und drumherum sprechen. So unscharf diese Bezeichnung ist, so unscharf sind auch die Grenzen dieser “Community”. Wer sich zugehörig fühlt, ist dabei, wer sein Glück lieber woanders sucht, wird dabei freundlich unterstützt. Die Vielfalt macht’s. So leicht uns dieser Gedanke aus der Innenperspektive heraus auch fallen mag, so schwierig ist das Begreifen für alle diejenigen, die von außen auf diese Podcastszene schauen. Einerseits sieht man die Verzeichnisse, die den Anschein einer geordneten Zentralstruktur geben, andererseits gibt es die Sprecherin / den Sprecher für das Podcastland natürlich nicht. Jede/r spricht für sich selbst, erzählt aus eigener, subjektiver Perspektive. So auch auf der diesjährigen re:publica, wo ein stark auf Marketingaspekte reduzierter Vortrag zum Thema “Podcasting” Noras Unmut geweckt hat. Dieser Marketing-Eindimensionalität die n-Dimensionalität der Themen und Formate unserer “Szene” beizufügen, ist ihr ein großes Bedürfnis geworden. Doch was wäre ein geeigneter Weg dahin? Etwa der, die re:publica um- oder mitzugestalten? In der Diskussion mit Claudia, eine Mitgründerin des Sendezentrums, Podcasterin und langjährig erfahrene Organisatorin des Sendezentrums und der Podlove-Podcaster-Workshops (heute “subscribe”) kamen wir möglichen Lösungen etwas näher.

Aufnahme vom 20.07.2017 – Dauer: 3:40:37

Durch die Sendung führten Sebastian Reimers und Martin Rützler, im Einspieler: Lars Naber.

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Twitter: @sendegarten_de

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