SEG091 36c3 – Tag 2

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“Kinder ins Leben begleiten.” – Das ist die große Aufgabe, wenn Menschen Eltern werden. Bezogen auf die digitale Welt stellt ich diese Frage natürlich auch. Was kann den Kindern bedenkenlos erlaubt werden, wo sind Grenzen im Zugang oder bei der Nutzung “smarter” Mediengeräte sinnvoll? Wir nehmen den zweiten Tag des 36c3, der erneut zum “Junghacker*innentag” ernannt war, zum Anlass, darüber einmal etwas nachzudenken. Mit dabei diesmal die beiden Väter Nicolas und Roddi, die erzählen, wie sie jeweils selbst das Thema angehen. Und im weiteren Verlauf konnten wir dann auch noch Christian (aka  gammlaa) und Manuel (aka Hauro) vom Projekt “Chaos macht Schule” begrüßen. Sie schenkten uns einen spannenden Blick hinter die Kulissen ihrer ehrenamtlichen Arbeit und zeigten einmal mehr die Wichtigkeit dieser Fragestellung auf. – Dank an Euch und an alle Menschen, die sich für Aufklärung und Sensibilisierung einsetzen!

Aufnahme vom 28.12.2019 – Dauer: 1:43:10

Durch die Sendung führten Lars Naber und Martin Rützler. An den Reglern unterstützt von Sascha Hiller.

https://sendegarten.de
Twitter: @sendegarten_de

Zur Sendegarten-Erntemaschine (Telefon-Voicebox): +49-2373-178-7132

36c3
https://events.ccc.de/?s=36c3

Nicolas auf Twitter
https://twitter.com/Icewalker1974

Roddi auf twitter
https://twitter.com/roddi

Nicolas auf der Gartenbank
https://www.sendegarten.de/2017/10/15/seg035-wasserstoffgras/

Chaos macht Schule (CMS)
E-Mail: schule@ccc.de
https://www.ccc.de/schule

Chaos macht Schule auf Twitter
https://twitter.com/Chaos_m_Schule

Mit “Chaos macht Schule” an der Uni Duisburg-Essen
https://www.medienmonster.info/mit-chaos-macht-schule-an-der-uni/

CMS Essen beim Tag der Medienkompetenz 2018
https://www.tagdermedienkompetenz.de/project/chaos-macht-schule/

Chaospott – Essen
https://chaospott.de/

CRE189 Chaos macht Schule
https://cre.fm/cre189-chaos-macht-schule

Sibyllinische Neuigkeiten – Der Podcast des CCC Essen
https://podcast.chaospott.de/

Ein Gedanke zu „SEG091 36c3 – Tag 2

  1. Jens

    Hallo liebes Sendegarten Team.

    Ich habe voller Freude eure Beiträge von der 36C3 verfolgt und alle haben mir sehr gefallen. Ein großes Lob an die vielen fleißigen Helfer im Hintergrund vor allem die, die die Kids mit beschäftigen.
    Berührt hat mich euer Beitrag vom zweiten Tag, Kinder ins Leben begleiten. Ich bin selbst Vater zweier erwachsene Kinder und denke, ich kann mitreden.
    Viel wurde ja im Beitrag von den tollen Möglichkeiten für Kinder auf dem 36C3 berichtet. Doch auch außerhalb gibt es viel Ehrenamt was dazu beiträgt unseren Kindern den Weg in die digitale Zukunft zu ebnen. Ich denke, der Staat hat kein Interesse an der digitalen Zukunft unserer Jugend.
    Wenn wir uns die Schulen ansehen weiß jeder was ich meine. Also sind die Gesellschaft und die Eltern gefragt. Im Internet gibt es schon einige Anlaufpunkte wo Eltern ihre Kinder mit der Technik konfrontieren können. Als Beispiele seien die Plattformen von Scratch, wurde schon in der Folge genannt,
    Livecode, Calliope, Blockly, M I T Inventor und Swift Playground für iOS. Im Prinzip sind alle gleich aufgebaut und nutzen das Programmieren durch Bauklötzchen. Der eine Leichter, der andere schwerer für verschiedene Altersklassen. Diese Programme laufen im Browser.

    Scratch: Programmieren lernen Kids im Browser.
    https://scratch.mit.edu/

    Livecode:
    Live Code für Fortgeschrittene ähnlich Scratch.
    http://www.livecode-blog.de/

    Calliope:
    Der Calliope Mini ist ein kleiner Computer speziell entwickelt für Kinder. Auch hier können Programme im Browser geschrieben werden. Die Hardware besteht aus einer Leiterplatte mit vielen Ein- und Ausgabesensoren wie Mikro, LED. LED Display, Berührungssensoren, Gyroskop, Lautsprecher Lichtsensor. Wer noch keinen hat,
    kann die Programme auch Online im Simulator ausprobieren. Die Programmierung auch wieder im Baukastensystem.
    Es gibt bereits 4 Editoren auf der Calliope Seite. Zu diesem Minicomputer gibt es schon einige Schulprojekte.
    https://calliope.cc/

    Blockly Games: Noch in der Beta aber schon ausführbar. Für eigene Spiele zu programmieren und auch wieder in der Puzzle-Technik.
    https://blockly.games/?lang=de

    M I T Inventor:
    Mit dem Inventor kann man eigen Apps programmieren. Bis jetzt nur für Android, iOS ist in Arbeit. Auch wieder das Baukastensystem. Dann wird ein QR-Code generiert.
    Diesen scannt man mit der Inventor App auf dem Handy ein und die App läuft auf dem eigenen Handy. Kann aber auch im Programm simuliert werden.
    http://appinventor.mit.edu/

    Swift Playground ist nur für iOS programmiert und eine etwas ander herangehensweise zum Programmieren lernen aber sehr spielerisch.
    https://www.apple.com/de/swift/playgrounds/

    Eine weitere sehr innovative Anlaufstelle ist Tuduu.org.
    Mach doch selber ist der Slogan.
    https://tuduu.org/home
    Workshop Camps zum Thema
    Arduino programmieren, nähen, bohren, sägen, kleben, Schrott zerlegen, Löten lernen und Stromkreis bauen.

    Material finden Zerlegen von Schrott und dabei recyceln lernen, verschiedene Materialien sortieren.
    LED´s, Kabel, Elektromotoren, Antriebe für eigene Bastelarbeiten gewinnen.
    Ich kenne den CCC nicht vielleicht gibt es dort ja schon so etwas. Ansonsten nicht nur Sofas sammeln, sondern auch ausgediente Elektrogeräte mitbringen lassen.

    Natürlich sind da immer die Eltern gefragt. Es gibt aber auch Firmen, die sich in diesem Bereich engagieren.
    Meine Firma hat zum Beispiel das Projekt IT@School ins Leben gerufen. Dabei sind freiwillige Mitarbeiter aufgerufen sich an Schulen zu wenden und Lehrern wie Schülern ein Angebot im Bereich
    Technik zu unterbreiten und Anschubhilfe zu geben. Es geht los in der 3. und 4. Klasse mit Mint Vorlesepaten. In den Klassen sollen Bücher für das Alter entsprechend, aber mit technischem Hintergrund vorgelesen werden.
    Ab der 5. und 6. Klasse will man der Jugend den Calliope näher bringen. Dabei besteht die Möglichkeit für die Schule einen kompletten Satz von 30 Calliope Minicomputern spendiert zu bekommen. Die Mitarbeiter führen dann erste Vorträge durch und das Ganze ist natürlich für die Schüler freiwillig.
    Ich habe aber auch persönlich die Erfahrung gemacht, das dies von der Schule in meinem Heimatort gar nicht gewollt ist. Das gibt es halt auch.
    Weiterhin organisieren wir ständig in größeren Städten die Coding&Robotik4Kids Events durch. Das sind Eintagesveranstaltungen an denen sich viele Organisationen oder Einrichtungen beteiligen können, die den Kids Technik näher bringen möchten.
    Zu diesen Events werden dann die Schulklassen eingeladen. Die können sich dann an den Rechnern über diese Programmiertools informieren. Aber auch 3D-Drucker werden gezeigt, Lego Mindstorm. Auch alte Rechner wie der C64, Arduino, Rasperry Pi, die programmierbaren Bälle von Shero, für die Kleinen und, und, und.

    Diese Barcamps, fanden in Darmstadt, Bonn, Leipzig letztes Jahr statt.

    Geplant ist für dieses Jahr
    16.1.Nürnberg,
    4. und 5. Februar Düsseldorf,
    3.4. Dresden, und weiter in
    Hamburg, Darmstadt, München,
    Bonn, Aachen, Bad Kreuznach, Berlin, Wolfsburg.

    Nicht alle Kinder sind der Technik zugewandt. Auch für Naturliebhaber und Sportler gibt es viele Möglichkeiten. Das Verbinden von Natur und Technik darüber könnte ich auch einiges berichten.
    Doch das wichtigste ist das all dies zusammen mit den Eltern geschieht.
    Zum Schluss hätte ich mir in eurer illusteren Runde gewünscht, das auch mal die Kids zu Worte kommen. Vielleicht dieses Jahr auf der 37C3?

    Gruß vom Magentianer Jens.

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